Natürliche Potenzmittel vs. pharmazeutische Potenzmittel – die wichtigsten Facts

Bereits in der Antike waren Menschen auf der Suche nach Wundermittel, die zur Anregung des Liebeslebens beitragen sollten. Seit jeher dient ein erfülltes Sexualleben zu weit mehr als nur der Fortpflanzung. Potente Männer stehen für Macht und Kraft und klappt es beim Liebesspiel nicht mehr, geraten viele in eine Lebenskrise. Die meisten Betroffenen tun sich schwer damit, ihr Problem anzusprechen, viel zu oft wird lange zugewartet, bevor endlich ein Facharzt zugezogen wird. Bei der Frage: sind natürliche oder pharmazeutische Potenzmittel besser scheiden sich die Geister. Bestehen Erektionsstörungen erst seit kurzer Zeit, lohnt es sich, ein pflanzliches Mittel auszuprobieren. Pflanzliche Potenzmittel darf man nicht mit einem Aphrodisiakum verwechseln. Unter Aphrodisiakum versteht man nämlich Nahrungsmittel zur Steigerung des Lustempfindens.

Bei einer Erektionsstörung (in der Fachsprache erektile Dysfunktion genannt) empfinden Männer zwar Lust, es kommt allerdings zu keiner Erektion. Von erektiler Dysfunktion spricht man übrigens, wenn sich das Problem über mehrere Monate zieht und es in mehr als drei Viertel aller Versuche zu keiner Erektion kommt.

Vor- und Nachteile pflanzlicher Wirkstoffe

Ein großer Vorteil pflanzlicher Arzneimittel ist, dass es seltener zu Nebenwirkungen kommt. Allerdings ist die Wirksamkeit natürlicher Potenzmittel umstritten. Hier einige Inhaltsstoffe, die auf natürliche Weise zur Verbesserung der Problematik beitragen können:

  • L-Arginin – soll die Blutzirkulation verbessern
  • Asiatischer Ginseng und Safran – regen ebenfalls die Blutzirkulation an, Ginseng kommt seit Jahrtausenden als Potenzmittel für Männer und Frauen zum Einsatz
  • Yohimbin stammt aus Afrika und wird aus der Rinde des Yohimbaumes hergestellt, als unangenehme Nebenwirkungen können Herzrasen, Muskelzittern, Schwindel und erhöhter Blutdruck auftreten
  • Maca – gilt als das Superfood der Inka in Südamerika, dort wird es seit langer Zeit bei Libidomangel, unerfülltem Kinderwunsch und Potenzproblemen eingesetzt. Außerdem hilft Maca Pulver dabei, den Cholesterinspiegel zu senken und wirkt sich positiv bei Verdauungsstörungen aus.

Wie auch bei anderen natürlichen Arzneien darf man sich auch bei natürlichen Potenzmittel keine sofortige Wirkung erwarten. Es kann einige Wochen dauern bis man eine Veränderung bemerkt – oder feststellen muss, dass man auf das Präparat überhaupt nicht anspricht. In diesem Fall hat man umsonst Geld für die Medikamente ausgegeben. Aufpassen sollte man bei dubiosen Anbietern, die wahre Wunder versprechen. Gerade bei online Shops gibt es leider dubiose Vertreiber von Potenzmittel, die verunreinigte Präparate vertreiben.

Pharmazeutische Potenzmittel – was gibt es zu beachten?

Das bekannteste pharmazeutische Potenzmittel ist sicher Viagra. Allerdings gibt es auch andere Medikamente, die eine gute Alternative darstellen. Auf keinen Fall sollte man Viagra und andere Mittel auf eigene Faust testen, ohne davor einen Arzt zu konsultieren. Nur nach einer genauen Untersuchung können die Ursachen für erektile Dysfunktion festgestellt werden. Erst nach der genauen Diagnose entscheidet der Mediziner, welches Präparat für den Patienten am besten geeignet ist. Es gilt zu klären, ob organische oder psychische Ursachen vorliegen, Zu viel Stress oder Depressionen wirken sich negativ auf das Liebesleben aus. Einer der Nachteile von pharmazeutischen Medikamenten sind Nebenwirkungen, die das Wohlbefinden beeinträchtigen können.

Bei nahezu allen Potenzmittel klagt zumindest ein Teil der Patienten über Kopfschmerzen, verstopfte Nase oder Probleme mit dem Magen. Nicht vergessen darf man, dass Potenzmittel nicht sofort wirken. Je nach Präparat muss man 30 bis 60 Minuten warten, bis der Wirkstoff den Penis erreicht hat. Ein völlig spontanes Liebesleben ist selbst mit Viagra nicht möglich. Außerdem muss der Mann erregt sein, ohne Lust kommt es auch nach der Einnahme von pharmazeutischen Mitteln zu keiner Erektion. Wie lange es dauert, bis die Wirkung einsetzt, hängt auch davon ab, was man vor der Einnahme gegessen hat. Hat man fette Lebensmittel konsumiert, muss man mit einer längeren Verzögerung rechnen. Alkohol und Potenzmittel sind keine gute Kombination – es kann zu verstärkten Nebenwirkungen kommen.