Nach dem Flirt auch ein Thema: Antibabypille

flirtenSchnell sind in der Bar oder in der Disco Blicke ausgetauscht und ein erster Annäherungsversuch gemacht. Der Flirt war erfolgreich und der oder die Auserwählte hat angebissen. Dass es meist nicht nur beim Flirt bleibt, ist offensichtlich. Oft kommt es nach der ersten Kontaktaufnahme zu heißen Küssen und Geschlechtsverkehr.

Damit das Abenteuer oder die Romanze nicht in einer ungewollten Schwangerschaft enden, ist es wichtig, sich bereits im Vorfeld über etwaige Verhütungsmittel Gedanken zu machen. Wichtige Informationen zum Artikel in der Epoch Times wurden zusammengefasst.

Der Verkaufsschlager

Die „Pille“ ist eines der zuverlässigsten Verhütungsmittel der Welt. Im Jahr 1960 eingeführt, begeistert sie Frauen allen Alters.

Mittlerweile gibt es nicht nur die Antibabypille in ihrer früheren Form, sondern auch Kombinationspräparate, Minipillen und sogar die Mikropille. Ihre Wirkung ist bei allen Präparaten gleich: Durch die enthaltenen synthetische Gestagene und teilweise auch Östrogene (eine Minipille enthält kein Östrogen) wird die Reifung neuer Eizellen unterbunden und ein Eisprung verhindert. Bei der Minipille dagegen wird eine Verdickung des Gebärmutterschleims erreicht, der den Muttermund verschließt.

Es geht auch kombiniert

Weitere Varianten der Pille sind Kombinationspräparate. Diese Tabletten werden 20 oder 21 Tage eingenommen, auf die eine acht- bis siebentägige Pause folgt. In der präparationsfreien Phase kommt es dann zur sogenannten Entzugs- bzw. Abbruchblutung, die deutlich schwächer ausfällt als die Menstruation.

Nebenwirkungen

Die Pille ist und bleibt ein synthetisch hergestelltes Medikament. Damit sind auch Nebenwirkungen verbunden, die je nach Frau unterschiedlich schwer bis gar nicht auftreten können. Die häufigste Ursache sind Übelkeit, Erbrechen, Gewichtszunahme und Migräne. Seltener sind Thrombosen, Bluthochdruck und Leberfunktionsstörungen der Fall.

Die Kassen zahlen

Interessant gerade für junge flirtwillige Frauen ist die Tatsache, dass die Pille bis zum vollendeten 20. Lebensjahr von der Krankenkasse übernommen wird. Die Ausrede, man könne sich ein wirkungsvolles Verhütungsmittel abgesehen vom Kondom nicht leisten, zieht also nicht. Seien Sie sich gerade als junger Mann der Tatsache bewusst und klären Sie den Empfängnisschutz mit Ihrer Romanze oder Ihrem Partner ab, um nicht ungewollt Vater zu werden.

Bild von liebeslakritze via flickr.com